Vettels Hunger ungestillt
Weltmeister Sebastian Vettel hat noch nicht genug. Auch beim ersten indischen Grand Prix der Formel 1 gewinnt der Deutsche. Damit kann er noch den Rekord von Michael Schumacher von 13 Siegen in einer Saison einstellen.
Weltmeister Sebastian Vettel hat noch nicht genug. Auch beim ersten indischen Grand Prix der Formel 1 gewinnt der Deutsche. Damit kann er noch den Rekord von Michael Schumacher von 13 Siegen in einer Saison einstellen.
Sebastian Vettel ist wieder nicht zu schlagen. Er holt schon die 13. Pole Position dieser Saison. Teamkollege Mark Webber profitiert als Zweiter von einer Strafe für Lewis Hamilton.
Lewis Hamilton hat Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel die Pole Position für den Großen Preis von Südkorea weggeschnappt. Dritter wurde Hamiltons Teamkollege Jenson Button.
Vor dem 700. Rennen von McLaren spricht Teamchef Whitmarsh über die Stärke des Weltmeisters, Hamiltons Formkrise, Schumachers Beschleunigung und eine Formel-1-Schwäche.
Sebastian Vettel warnt, mahnt, lässt nicht locker. Von wegen vier Rennen Weltmeisterkür. So ist er nicht. Doch wie Privatmann bleiben, wenn man auf dem Weg zum Weltstar ist?
Vettel kam 2011 leichtfüßig daher. Seiner Vorstellung sah man nicht den gewaltigen Kraftaufwand an, den die enorme Disziplin, die unermüdliche Suche nach Verbesserungen im Detail von jedem verlangen.
Sebastian Vettel ist wieder Weltmeister. Der 24-Jährige ist der jüngste Fahrer in 61 Jahren Formel 1, der zwei Titel gewonnen hat. In Japan wird er Dritter hinter Button und Alonso.
Wer sonst? Sebastian Vettel steht beim Großen Preis von Japan auf der Pole Position. Damit hat er beste Chancen, den fehlenden Punkt zur Weltmeisterschaft einzufahren.
Lewis Hamilton ist längst von Sebastian Vettel abgehängt worden. Das einstige Wunderkind aus England produziert viel Schrott und steht vor einer Karriere-Wende.
Es soll sein Wochenende werden, doch im Training erhält der alte und vermutlich neue Weltmeister einen Dämpfer: Vettel touchiert mit dem Red Bull die Leitplanke.
Vettel wird Weltmeister. Button wird Zweiter und bleibt bei McLaren. Alles klar? Von wegen. Zwischen Hamilton und Massa herrscht ein bisschen Kalter Krieg.
Sebastian Vettels neunter Sieg in dieser Saison genügt noch nicht ganz zum zweiten WM-Titel. Doch das Rennen in Singapur beherrscht der Heppenheimer nach Belieben.
F.A.Z. FRANKFURT, 25. September. Weltmeister Sebastian Vettel ist am Sonntag mit dem Sieg im Formel-1-Rennen von Singapur - vor Jenson Button und Mark Webber - seinem zweiten Titel ganz nahe gekommen.
Singapur. Ein Pünktchen noch bis zum zweiten WM-Titel. Was das für Sebastian Vettel bedeutet? Ein Mal Zehnter werden in den letzten fünf Rennen dieser Saison. Das dürfte zu schaffen sein, wenn man einen solch famosen Boliden fährt und entsprechend virtuos bedienen kann.
In der Qualifikation zum Großen Preis von Singapur ist Vettel mit Abstand der Schnellste. Der Red-Bull-Pilot startet von der Pole Position ins Nachtrennen, bei dem er vorzeitig Formel-1-Weltmeister werden könnte.
Für Glückwünsche an Vettel ist es zu früh, die Verlierer stehen aber fest: Alonso und Button können sich mit Sympathiepunkten für ihre Frauen trösten, Webber mit der ersten Reihe bei der WM-Party. Nur Hamilton muss sich Gedanken machen.
Der Sieg beim Großen Preis von Italien entlockte Sebastian Vettel ein paar Tränen, denn sein Auto mag Monza eigentlich nicht. Den größten Unterhaltungswert hatte Schumachers rasendes Duell mit Hamilton.
MONZA. Warum die Tränen? Oben auf dem Podium über den tanzenden Formel-1-Fans übermannten Sebastian Vettel die Gefühle für einen Augenblick. In Monza hatte 2008 sein Aufstieg mit seinem ersten Formel-1-Sieg angefangen, beim Großen ...
Der Weltmeister scheint auf dem Weg zu seinem nächsten Titel nicht zu bremsen: Vettel startet auch in Monza von Platz eins ins Rennen. Hinter ihm lauern Hamilton und Button. Am Sonntag aber könnte Rosberg in den Fokus rasen.
SPA-FRANCORCHAMPS. Er hatte den Motor seines Boliden längst ausgemacht, da setzte Sebastian Vettel noch einmal an zum Sprint. Er lief seinen Mechanikern entgegen und sprang ihnen in die Arme. Am Kommandostand von Red Bull herzten ...
Der Formel-1-Weltmeister hat nicht nur den Großen Preis von Belgien gewonnen. Auch im Kampf um den WM-Titel scheint er der Konkurrenz enteilt.
Vettel stellt alles auf Null und rast in Belgien im Qualifying auf Platz eins. Es folgen Hamilton und Webber. Bei Schumacher löst sich in Spa, wo vor zwanzig Jahren alles begann, ein Reifen - und der Silberpfeil kracht in die Leitplanke.
Vettel wird in den Ferien grübeln: McLaren hat mit Red Bull gleichgezogen. Trotzdem wird er in Ungarn Zweiter hinter Button. Hamilton erhält falsche Reifen und fällt zurück. Der WM-Vorsprung Vettels wächst dank des Regens aber.
F.A.Z. FRANKFURT, 31. Juli. Der Brite Jenson Button im McLaren hat am Sonntag den Großen Preis von Ungarn gewonnen. Zweiter wurde Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull); der Heppenheimer führt weiter überlegen in der WM-Wertung.
Am Wochenende ist in der Formel 1 so einiges gefeiert worden. Zum Beispiel der Geburtstag von Ferrari-Pilot Fernando Alonso (30) oder der 200. Grand Prix des Engländers Jenson Button im McLaren. Mercedes-Männer versammelten sich zu einem Erinnerungsfoto anlässlich des 100.
MOGYOROD. Was für ein Desaster. Da fährt Lewis Hamilton in Ungarn lange vor den Kollegen der Formel 1 her, übersteht die tückischen Bedingungen auf feuchter Piste, bleibt sogar trotz eines Drehers auf freier Strecke letztlich noch an der Spitze.
Letzte Ausfahrt vor dem Urlaub: Hungaroring. Jenson Button hat mit technischen Problemen zu kämpfen, kann aber schon in Mogyorod die Schirmchen in seinen Drink stellen. Für Sebastian Vettel kommen die große Ferien dagegen ganz ungelegen.
Die Formel 1 ist zu teuer geworden für die Eifel. Dabei ist das Spektakel, auch dank der vielen Überholmanöver, so interessant wie selten zuvor. Aber ist es auch besserer Sport?
Sechs deutsche Fahrer saßen am Donnerstag in der Fragerunde vor dem Großen Preis von Deutschland auf dem Podium. Ein Viertel des Feldes, Mittendrin der Hauptmatador: Sebastian Vettel, 24 Jahre alt, der gejagte Weltmeister.