Zum Aus der Super League : Die Revolution ist gescheitert

Die Fans laufen erfolgreich Sturm gegen die Super League. Der Schuss geht aber auch nach hinten los, weil die Möchtegern-Revolutionäre sich als Amateure erweisen.
Am Mittwochmorgen, als die Revolution der Reichsten nach nur 48 Stunden zusammengebrochen war, kapitulierte auch einer ihrer Anführer. Der Italiener Andrea Agnelli, Präsident von Juventus Turin, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Super League, die sein Fußballklub zusammen mit elf anderen aus England, Italien und Spanien in der Nacht auf Montag ausgerufen hatte, nun doch nicht kommen werde. Und als er danach zu erklären versuchte, warum die Idee, die den europäischen Fußball wohl für immer verändert hätte, nur eine Idee bleiben wird, ahnte man, woran das Milliardenprojekt auch gescheitert ist. In ihrem großen Angriff spielten manche der mächtigsten Männer des Profifußballs wie Amateure.
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