Verbraucherpreise : Inflationsrate steigt auf 8,4 Prozent

Hessische Verbraucher müssten deutlich mehr Geld fürs Heizen, Autofahren und ihren Lebensmitteleinkauf ausgeben als vor einem Jahr. Weitere Preissprünge sind bereits programmiert.
Wiesbaden ⋅ Hessische Verbraucher müssen für ihre Lebenshaltung weiterhin tief in die Tasche greifen. Infolge des Krieges in der Ukraine und der Energiekrise bewegten sich die allgemeinen Verbraucherpreise auch im Mai auf einem Niveau wie zur Zeit der Ölkrise in den Siebzigern. Einen Anstieg von 8,4 Prozent meldet das hessische Landesamt für Statistik für den Monat Mai, nach einem Anstieg von 7,9 Prozent im April und acht Prozent im März. Eine höhere Inflationsrate in Hessen als 8,4 Prozent hatte es laut dem Statistischen Landesamt zuletzt vor mehr als 48 Jahren im Dezember 1973 gegeben. Damals waren die Preise in Hessen um 9,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen.
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