Ungewöhnliche Möbelstücke : „Die Temu-Gesellschaft wird sie nicht kaufen“

Rafael Gaida ist Schäfer der wohl verrücktesten Herde der Stadt Frankfurt. Der Unternehmer baut aus Schaffellen und Holz Sitzhocker. Wie die handwerkliche Arbeit ihm hilft, sich immer wieder neu zu erfinden.
Eine Portion Seelenheil steckt in jedem Schaf, das die Herde von Rafael Gaida verlässt. Vielen hat er einen Namen gegeben. Da ist Stracciatella, das schwarz-weiße, oder Patchwork, das kunterbunte. Außerdem gibt es noch Alfred, die Heidschnucke mit dem Zottelfell. Mit jedem einzelnen Schaf verbindet der Neunundvierzigjährige eine Geschichte. Die Tiere sind nicht echt. Natürlich nicht. Es sind Möbelstücke.
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