https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/der-heimatmarkt-verliert-fuer-stada-an-bedeutung-17381405.html

Generikahersteller Stada : Der deutsche Markt verliert an Bedeutung

Eelco Ockers führte Stada Deutschland keine zwei Jahre. Bild: Lucas Bäuml

Der Generikahersteller Stada kommt nicht zur Ruhe. Der Deutschland-Chef geht nach nicht einmal zwei Jahren, und ein Nachfolger ist nicht vorgesehen. Ist das ein Zeichen für eine neue Ausrichtung?

          3 Min.

          Es war schon ungewöhnlich, dass mit Eelco Ockers ausgerechnet ein Niederländer der allererste Deutschland-Chef des Traditionsunternehmens Stada geworden ist. Doch warum nicht, schließlich wollten die damals noch neuen Eigentümer aus Großbritannien und Amerika sowie der von ihnen berufene Konzernchef Peter Goldschmidt nach innen wie nach außen dokumentieren, dass bei Stada in Bad Vilbel nun neue Zeiten angebrochen sind.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Doch die Ockers-Ära ist schon wieder vorbei, bevor der Holländer in Hessen wirklich heimisch werden konnte. Nach nicht einmal zwei Jahren im Amt verlässt er das Unternehmen, das einst als „Standardarzneimittel Deutscher Apotheker“ gegründet und später mit Marken wie Grippostad, Mobilat und anderen Nachahmerprodukten groß wurde. Ob er freiwillig geht oder auf Druck des Vorstands, wollte ein Sprecher nicht kommentieren.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Blamabler Eintracht-Auftakt : Niederträchtig und verstörend

          Eintracht Frankfurt hat zum Bundesligaauftakt gegen den FC Bayern ein in vielen Belangen blamables Bild abgegeben. Es herrscht Handlungsbedarf: auf dem Rasen und in der Führungsetage.
          Sinnblind den Faden verloren: Stephanie Müther (links, 2. Norn) und Kelly God (3. Norn) am Beginn der „Götterdämmerung“.

          Bayreuther Festspiele : Ein Stinkefinger fürs um Deutung bemühte Publikum

          Abschied von der Lesbarkeit der Welt: Nach der „Götterdämmerung“ entlädt sich in Bayreuth der geballte Hass des Publikums auf Valentin Schwarz, den Regisseur des neuen „Rings“. Doch dieses Fiasko erzählt viel über unsere Situation.