Automuseum in Ewersbach : Wo millionenschwere Ferraris im Eingang stehen

Der Unternehmer Friedhelm Loh sammelt seit Jahrzehnten Autos. Mittlerweile sind die Schmuckstücke öffentlich zugänglich. Die Fahrzeuge haben einen Wert von mehr als einer Milliarde Euro.
Steigt man die Treppen in den ersten Stock des Nationalen Automuseums im 2900-Seelen-Örtchen Ewersbach im hessischen Lahn-Dill-Kreis hinauf, bekommt man noch bis in den April hinein die geballte Wucht der italienischen Automobilkunst vor die Linse - die „Ferrari Big Five", die aus den legendären Modellen 288 GTO, F40, F50, Enzo und LaFerrari besteht, alle im markentypischen Rot gehalten. Jeder einzelne dieser Sportwagen ist an sich schon - zum Teil deutlich - mehr als eine Million Euro wert, doch damit nicht genug: Der 288 GTO, der nur wenige Schritte vom Büro des Museumsgründers Friedhelm Loh entfernt steht, entwickelt noch eine ganz eigene Wucht, denn früher gehörte er einmal dem französischen Zeichner Albert Uderzo, der als Illustrator von „Asterix und Obelix" Weltruhm erlangte.
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