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Tarifstreit in Hessen : Verdi droht wieder mit Warnstreik von Busfahrern

  • -Aktualisiert am

Drohung: Wegen des Tarifstreits könnte es am Freitag wieder zu Warnstreiks kommen Bild: EPA

Die Gewerkschaft Verdi droht den privaten Omnibusunternehmen in Hessen für Freitag mit Warnstreiks und stellt ein Ultimatum. Etwa für den Verkehr in Frankfurt hätte das erhebliche Folgen. Anlass ist der laufende Tarifstreit.

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          An diesem Freitag könnte vielerorts in Hessen der Busverkehrs massiv gestört werden. Denn die Gewerkschaft Verdi hat die Busfahrer zu einem Warnstreik aufgerufen, sollten die Arbeitgeber bei den derzeit laufenden Tarifverhandlungen mit dem privaten Omnibusunternehmern im Tagesverlauf nicht ein neues Angebot vorlegen.

          Die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft Traffiq geht davon aus, dass die Busfahrer in der Mainmetropole, aber auch in anderen hessischen Städten den ganzen Tag über im Ausstand sein werden. Es sei damit zu rechnen, dass von Betriebsbeginn an nahezu alle 64 Frankfurter Buslinien bestreikt würden, hieß es. Der Ausstand werde voraussichtlich auch den Schienenersatzverkehr für die U-Bahn-Linie U3 und die Straßenbahnlinien 14 und 16 sowie den Nachtverkehr treffen.

          Dagegen verkehren die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet planmäßig. Auch die Frankfurter U-Bahnen und die Straßenbahnen in den hessischen Städten dürften regulär unterwegs sein.

          Wie man den fahrenden Bus findet

          In der Internet-Fahrplanauskunft lassen sich Busverbindungen ausblenden, so dass nur die tatsächlich verkehrenden Linien angezeigt werden. Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort das Häkchen bei „Bus“ und bei „Niederflurbus“. Wer Start und Ziel direkt „von Haustür zu Haustür“ (Ort, Straße und Hausnummer) eingibt, bekommt von der Fahrplanauskunft auch gleich mitgeteilt, welche Fußwege gegebenenfalls auf ihn zukommen.

          In den Tarifverhandlungen verlangt Verdi für die Busfahrer eine Erhöhung des Stundenlohns von 13,50 Euro auf 16,60 Euro. Dies Forderung sei keine Utopie, sagte Gewerkschaftssekretär Jochen Koppel, sie entspreche der Anhebung in Baden-Württemberg. Die Arbeitgeber haben laut Verdi mittlerweile ein Angebot vorgelegt, das eine Erhöhung um jährlich 40 Cent auf 15,10 Euro bis 2022 vorsieht. Die Gewerkschaft lehnte das Angebot ab.

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