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Tipps für Autofahrer : Bei Stau nicht von der Autobahn abfahren

  • -Aktualisiert am

Gut verstaut: Jetzt kann’s in den Urlaub gehen. Bild: Jens Gyarmaty

Bald beginnen die Sommerferien. Wer seinen Urlaub richtig vorbereitet, spart Nerven. Der ADAC gibt Tipps für Autofahrer.

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          Vor dem Beginn der Urlaubsreise sollten Autofahrer ihren Wagen gründlich überprüfen. Ein „Auto-Check“ ist dem Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) zufolge das beste Mittel, um Pannen während der Anreise oder der Urlaubsfahrten zu verhindern.

          Fahrer sollen auf die Fahrzeug-Beleuchtung achten, wie der ADAC rät. Bei einer starken Beladung müsste bei den meisten Wagen die Einstellung der Scheinwerfer angepasst werden. Zudem sollte der Reifendruck erhöht werden, um eine zu starke Beanspruchung der Pneus zu vermeiden. Generell müssten sie eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern aufweisen, empfehlenswert sei allerdings eine Tiefe von drei Millimetern.

          Antizyklisch fahren vermeidet Verkehrsstress

          Der Stand von Kühlwasser, Motoröl, Brems- und Batterieflüssigkeit gehört nach Meinung des ADAC vor jeder Urlaubsfahrt kontrolliert, je nach Bedarf müsse nachgefüllt werden. Der Automobilclub erinnert zudem daran, dass sich im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung ein Auto auf mehr als 60 Grad erhitzen kann. Bei solchen Temperaturen werde man rasch müde, unkonzentriert und angespannt. Die Hitze könne nicht nur zu gesundheitlichen Problemen führen, auch das Unfallrisiko steige. Wer dagegen die Temperatur über die Klimaanlage zu stark herunterkühle, könne Kreislaufprobleme bekommen, warnt der ADAC. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte deshalb nicht mehr als sechs Grad betragen. Beim Parken solle man ein schattiges Plätzchen suchen. Wenn das nicht möglich sei, sollten Sitze, Lenkrad und Schalthebel mit einem hellen Tuch abgedeckt werden.

          Vor der Reise sollten Autofahrer zudem Stoßdämpfer, Bremsen, Lenkung, Radlager und Spur prüfen. Ein Defekt kann dem ADAC zufolge das Fahrverhalten gefährlich verändern.

          Wichtig sei auch eine richtige Gepäcksicherung. Empfohlen wird, die Ladung großflächig mit einer Decke oder einem Netz abzudecken und mit Spanngurten über Kreuz festzuzurren. Schwere und kantige Gepäckstücke sollten nicht im Innenraum verstaut werden. Bei der Verwendung von Dachboxen müsse man darauf achten, das zulässige Gewicht nicht zu überschreiten. Auch das Gepäck in der Dachbox sollte mit Spanngurten vor dem Verrutschen gesichert werden. Wer einen Teil des Gepäcks in einer solchen Box befördere, solle berücksichtigen, dass sich der Schwerpunkt des Fahrzeugs dadurch nach oben verlagere. Das verschlechtere die Fahreigenschaften eines Autos.

          Nach Pausen die Gepäcksicherung überprüfen

          Wer Fahrräder oder Gepäck auf dem Dach befördere, solle immer auf die erlaubte Durchfahrtshöhe achten. Vor allem bei Garagen sei Vorsicht geboten. Auch solle man nach jeder Pause vor der Weiterfahrt die Befestigung der Ladung auf dem Dach prüfen. Durch Vibrationen könnten sich Verbindungen gelockert haben.

          Vor der Fahrt ins Ausland sollen sich Reisende über die geltenden Verkehrsregeln des Urlaubslandes und der Durchreise-Länder informieren. Für den Start in den Urlaub gelte es, den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Wer gut plane, könne Baustellen oder staugefährdete Passagen auf der Reiseroute frühzeitig umfahren. Der ACAC rät, antizyklisch zu fahren und nicht dann, wenn alle inklusive der Pendler auf den Straßen unterwegs sind. Am besten sei es, den Sonntag als An- und Abreisetag zu nutzen, weil dann keine Lastwagen unterwegs seien.

          Gerate man in einen Stau, habe es meistens keinen Sinn, von der Autobahn abzufahren. Denn viele Autofahrer nutzen dieselbe Stau-Umfahrung, dadurch entstehe an anderer Stelle ein Stau.

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