Zuhause im Terminal 1 : So lebt es sich als Obdachloser am Frankfurter Flughafen

An Deutschlands größtem Flughafen sind täglich Hunderttausende Passagiere unterwegs. Unter ihnen sind auch viele Obdachlose, für die der Airport zum Lebensmittelpunkt geworden ist. Wer kümmert sich um die Gestrandeten?
Im Dezember herrscht am Flughafen Hochbetrieb. Auch in Halle C des Terminals 1 drängen sich an diesem Mittwochmorgen, wenige Wochen vor Weihnachten, viele Passagiere. Vor dem Schalter einer thailändischen Fluggesellschaft steht eine lange Schlange meist junger Menschen mit großen Rucksäcken. Die warten darauf, dass der Check-In für ihren Flug nach Bangkok endlich startet. Eine Gruppe Stewardessen einer iranischen Fluggesellschaft im dunkelblauen Kostüm eilt durch die Halle in Richtung Sicherheitszone und ein älteres Paar, beide mit Nikolausmütze auf dem Kopf, steht vor der großen Anzeigetafel und sucht nach seiner Flugnummer.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





