Viernheim : Säuglings-Knochen: Ermittler schließen Verbrechen nicht aus

Ist der kleine Junge, dessen Knochen in einer Wickeltasche nahe Viernheim gefunden worden sind, einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Das ist eine der Fragen, denen die Ermittler nachgehen.
Nach dem mysteriösen Fund von Knochen eines Säuglings in einem Waldstück bei Viernheim in Südhessen schließen die Ermittler ein Verbrechen nicht aus. Fest stehe inzwischen, dass es sich um einen Jungen im Alter zwischen einer und drei Wochen handelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Darmstadt mit.
Noch ist allerdings weiterhin unklar, wann und wie der Säugling gestorben ist. Ein Fahndungsaufruf an die Öffentlichkeit soll Hinweise auf die Identität des Jungen und der Mutter bringen.
Knochen in Wickeltasche versteckt
Die sterblichen Überreste waren vor fast drei Wochen von einem Pilzsammler entdeckt worden. Die Knochen befanden sich in einer modernen schwarzen Wickeltasche.
Ein Zusammenhang mit einem Fall aus Mittelhessen wird ausgeschlossen. Dort ist ein Säugling seit seiner Geburt im Dezember 2015 verschwunden, die Mutter inzwischen zu neun Jahren Haft verurteilt.




