Neuer Chefaufseher des UKGM : Uniklinikum braucht jährlich 100 Millionen Euro vom Land Hessen

Als einziges Krankenhaus in ganz Deutschland erhält das privatisierte Uniklinikum Gießen und Marburg nicht regelhaft Geld vom Staat für Bauvorhaben und Medizintechnik. Der neue Aufsichtsvorsitzende fordert 100 Millionen Euro jährlich vom Land.
Seine Reden werden geliebt und sind gefürchtet. Das hängt vom Standpunkt des Zuhörers ab. Werner Seeger eilt der Ruf voraus, ein Freund der klaren Ansprache zu sein und die Interessen des Uniklinikums Gießen und Marburg wortgewaltig zu verteidigen. Das hat er als Ärztlicher Direktor besonders auf Neujahrsempfängen des kurz UKGM genannten Unternehmens bewiesen und zum Beispiel die Landesregierung nicht geschont. Vor wenigen Tagen hat er die Nachfolge von Tobias Kaltenbach als Vorsitzender des Aufsichtsrats des einzigen privatisierten Uniklinikums in Deutschland übernommen. Er ist der erste Chefaufseher des Hauses, der nicht vom Mehrheitseigner Rhön-Klinikum AG kommt.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





