Trinkwasser für Frankfurt : Aus dem Stausee ins Leitungsnetz

Bis zu 60.000 Frankfurter sollen künftig aus dem Stausee an der Kinzigtalsperre mit Trinkwasser versorgt werden. Möglich wird das durch ein 135 Meter langes und 40 Meter breites Werk mit Filterstraßen. Es soll 70 Millionen Euro kosten.
Wer in fünf Jahren in Frankfurt ein Glas Leitungswasser trinkt, der nimmt aller Voraussicht nach damit einen Schluck aus der Kinzigtalsperre. Am Mittwoch haben die Verantwortlichen die Pläne für ein 70 Millionen Euro teures Werk vorgestellt, das Wasser aus dem Stausee auf Trinkwassergüte aufbereiten und in das Netz einspeisen soll. Hinter dem Projekt steht der Wasserverband Kinzig, in dem sich schon vor mehr als sechs Jahrzehnten die Städte Frankfurt und Hanau sowie der Main-Kinzig-Kreis zusammengeschlossen haben. Während der Verband bisher Grundwasser fördert, soll künftig Oberflächenwasser in die Leitungen kommen – für Hessen ein bis dato einmaliges Vorhaben.
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