FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Industrielle Nutzung denkbar :
Viele Enzyme in Spinnengift

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Mit großen Giftklauen: eine Mexikanische Rotknievogelspinne im Labor von Tim Lüddecke
Mit großen Giftklauen: eine Mexikanische Rotknievogelspinne im Labor von Tim LüddeckeLando Hass

Spinnengifte bestehen nicht nur aus Neurotoxinen. Gießener Forscher haben nun mehr als 140 verschiedene Enzymfamilien darin nachgewiesen. Sie könnten womöglich für technische Zwecke genutzt werden.

Spinnengifte sind offenbar weit vielfältiger zusammengesetzt als früher angenommen. Das zeigen Untersuchungen von Forschern des hessischen LOEWE-Zentrums für Translationale Biodiversitätsgenomik. Die Wissenschaftler um Tim Lüddecke haben in Giftcocktails mehr als 140 verschiedene Enzymfamilien nachgewiesen. Enzyme sind Proteine, die biochemische Reaktionen ermöglichen.

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