Luftschiff LZ 130 : Mit der VR-Brille in den Zeppelin einsteigen

Mit „Graf Zeppelin II“ endete 1940 die Geschichte der Transatlantik-Luftschiffe: Zwei Brillen für das Zeppelin-Museum ermöglichen aber bald einen digitalen Rundgang durch das Fluggerät.
Durch die große Luftschiffhalle des Frankfurter Flughafens führt der Weg zum riesigen LZ 130 „Graf Zeppelin II“; die Abkürzung steht für „Luftschiff Zeppelin“. Der 245 Meter lange Gigant, der 1938 gebaut wurde, war das Schwesterschiff des LZ 129 „Hindenburg“, das 1937 bei der Landung im amerikanischen Lakehurst in Flammen aufging. Auf einen Durchmesser von 41 Metern brachte es das LZ 130, das allerdings nur zu 30 Fahrten aufbrach: Nach dem Unglück der „Hindenburg“ durften Passagiere aus Sicherheitsgründen nicht mehr mit den wasserstoffgefüllten Luftschiffen befördert werden. Der Besucher betritt das Luftschiff „Graf Zeppelin II“, das nicht mit dem etwas kleineren LZ 127 „Graf Zeppelin“ von 1928 verwechselt werden sollte. Nicht nur die für die Passagiere zugänglichen Räume und die Kabinen sind aufzusuchen; auch die Kommandobrücke und der Funkraum können besichtigt werden. Darüber hinaus bekommt der Besucher bei seinem Rundgang die mit Wasserstoff gefüllten Traggaszellen und die Ballastwassertanks zu sehen.




