https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/kinzigstausee-bei-steinau-aus-der-sicht-des-reihers-16947716.html

Kinzigstausee bei Steinau : Aus der Sicht des Reihers

Natur pur: Die Talsperre wird in den neuen Rundweg eingebunden und mit Hinweistafeln versehen. Bild: Aders, Hannah

Obwohl das Ufer des Kinzigstausees ein idyllischer Ort ist, ein beliebtes Ausflugsziel ist es nicht. Jetzt wird das Ufer umgestaltet – und soll als regionaler „Leuchtturm“ Touristen anziehen.

          3 Min.

          Der Stausee der Kinzig bei Bad Soden-Salmünster-Ahl und Steinau ist ein idyllisches Fleckchen Erde. Die einzigartige Natur dort lädt zu Wanderungen und zum Erholen ein. Der rund sieben Kilometer lange Uferweg rund um den See hat derzeit allerdings touristisch wenig zu bieten: Der einzige Kiosk ist geschlossen und Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Verweilen sind so rar wie baufällig. Das soll sich bald ändern. Der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Bad Soden-Salmünster haben sich zu dem Zweckverband „Erholungsanlagen Stausee“ zusammengeschlossen, um gemeinsam den See und seine imposante Staumauer zu einem „touristischen Leuchtturm“ der Region zu machen, wie Landrat Thorsten Stolz (SPD) als Vorsitzender des Verbands sagt. Zwei Jahre lang wurde auf der Basis einer Machbarkeitsstudie mit der Fachagentur Pronatour geplant. Jetzt hat der Zweckverband die Realisierung offiziell beschlossen.

          Luise Glaser-Lotz
          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Die Arbeiten sollen schon im nächsten Frühjahr gleich nach Ende der Frostperiode beginnen. Fertig sein soll der künftige Lern- und Erlebnisrundweg im Frühsommer, pünktlich zum Saisonbeginn 2021. Rund 1,2 Millionen Euro sollen laut Stolz investiert werden. Beantragt sind beim Land Hessen über die Initiative Spessart-regional europäische Leader-Fördermittel in Höhe von 500.000 Euro. Den Rest übernimmt der Main-Kinzig-Kreis, wobei die Städte Bad Soden-Salmünster und Steinau je 50.000 Euro beisteuern.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Ostentative Freude am Fahren: Toyota-Chef Akio Toyoda (rechts) und sein designierter Nachfolger Koji Sato im Firmenvideo

          Umweltfreundliche Autos : Toyota denkt anders

          Der japanische Marktführer hat den Trend zum Batterie-Elektroauto nicht verschlafen. Doch er geht seinen eigenen Weg – zahlt sich das aus?