FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Kinzigstausee bei Steinau :
Aus der Sicht des Reihers

Von
Luise Glaser-Lotz
,
Bad Soden-Salmünster
Lesezeit:
Natur pur: Die Talsperre wird in den neuen Rundweg eingebunden und mit Hinweistafeln versehen.
Natur pur: Die Talsperre wird in den neuen Rundweg eingebunden und mit Hinweistafeln versehen.Aders, Hannah

Obwohl das Ufer des Kinzigstausees ein idyllischer Ort ist, ein beliebtes Ausflugsziel ist es nicht. Jetzt wird das Ufer umgestaltet – und soll als regionaler „Leuchtturm“ Touristen anziehen.

Der Stausee der Kinzig bei Bad Soden-Salmünster-Ahl und Steinau ist ein idyllisches Fleckchen Erde. Die einzigartige Natur dort lädt zu Wanderungen und zum Erholen ein. Der rund sieben Kilometer lange Uferweg rund um den See hat derzeit allerdings touristisch wenig zu bieten: Der einzige Kiosk ist geschlossen und Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Verweilen sind so rar wie baufällig. Das soll sich bald ändern. Der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Bad Soden-Salmünster haben sich zu dem Zweckverband „Erholungsanlagen Stausee“ zusammengeschlossen, um gemeinsam den See und seine imposante Staumauer zu einem „touristischen Leuchtturm“ der Region zu machen, wie Landrat Thorsten Stolz (SPD) als Vorsitzender des Verbands sagt. Zwei Jahre lang wurde auf der Basis einer Machbarkeitsstudie mit der Fachagentur Pronatour geplant. Jetzt hat der Zweckverband die Realisierung offiziell beschlossen.

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