Streit um Museumsnamen : Bewusste Wortspiele mit MfG

Soll das Oberhessische Museum in Gießen nach 145 Jahren umbenannt werden und MfG heißen? Diese Idee bleibt umstritten. Die Leiterin des Museums hält aber aus mehreren Gründen an ihr fest.
An diesem Vorschlag scheiden sich die Geister. Im Jahr 1879 vom Oberhessischen Geschichtsverein gegründet und viele Jahrzehnte geführt, soll das Oberhessische Museum in Gießen einen neuen Namen bekommen. Es soll „MfG“ heißen. Seitdem dieser in vielen Monaten entwickelte Vorstoß des Museumsbeirats bekannt geworden ist, melden sich Kritiker zu Wort. Der Name sei zweitrangig. Es komme vielmehr auf die Angebote an. In dieser Hinsicht befinde sich das von Katharina Weick-Joch geleitete Museum auf einem guten Weg, wie etwa die laufende Werkschau über den Kunsthistoriker und Architekten Hugo von Ritgen zeige. So lauten einige der Bedenken.
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