Keramik-Hochenergiespeicher : „Die 1100-Grad-Marke haben wir schon geknackt“

Eine einzigartige Anlage soll mit Solarstrom erzeugte Hitze in Keramiksteinen speichern und bei Bedarf an Haushalte abgeben. Wasserspeicher und Wärmepumpen helfen dabei.
Können in einem haushohen und luftdichten Stahlmantel gestapelte Keramiksteine ein Wohnquartier mit Strom und Wärme versorgen? Werden sie überdies einen nennenswerten Beitrag zur Energiewende leisten? Das fragt sich unter anderen der Friedberger Bürgermeister. Die Wetterauer Kreisstadt will das ehemalige Kasernengelände zu „Green Barracks“ mit Wohnungen und Gewerbe umbauen und mit erneuerbaren Energien versorgen. Angesichts dessen hat der Bürgermeister sich am östlichen Stadtrand von Gießen schon den neuartigen Energiespeicher angesehen, mit dem Fachleute unter Leitung der Technischen Hochschule Mittelhessen arbeiten. Zum ersten Mal berichtete die F.A.Z. vor einem Jahr über das Projekt.
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