https://www.faz.net/-gzg-afx7m

Ausgrabungen in Hanau : Knochen, Scherben und viele Rätsel

Inzwischen wieder zugeschüttet: Der Geschichtsverein hat bei Ausgrabungen hinter dem Goldschmiedehaus in Hanau einiges entdeckt. Bild: Hanauer Geschichtsverein 1844

Am Hanauer Goldschmiedehaus hat es Ausgrabungen gegeben. Die Fundstücke sind mittlerweile katalogisiert worden, aber für deren genaue Analyse fehlt das Geld. Jetzt stellt der Geschichtsverein sie vor.

          3 Min.

          Wer in Hanau in die Tiefe gräbt, stößt entweder auf eine Weltkriegsbombe oder auf archäologische Funde, heißt es. Die Ausgräber des Geschichtsvereins im Jahr 2004, die sich am Untergrund zwischen dem Goldschmiedehaus und der Marienkirche zu schaffen machten, blieben glücklicherweise von alter Munition verschont und entdeckten eine Reihe von interessanten Relikten der Vergangenheit.

          Luise Glaser-Lotz
          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Damit ist nicht der acht Meter lange Heizöltank aus den Fünfzigerjahren gemeint, der im Boden versenkt war und entsorgt werden musste. Ausgegraben wurden vor allem Objekte des ausgehenden Mittelalters, die der Geschichtsschreibung der Stadt Hanau weitere Facetten hinzufügen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Wer traut sich schon, vor Autos herzuradeln? Das ist in dieser Straße in Frankfurt aber so gedacht, Fahrräder und Autos teilen sich die Spur und Autos dürfen Räder nicht überholen. Was Verkehrsteilnehmer hier für einen Radweg halten, ist die „Dooring Zone“ des Parkstreifens.

          Psychologie der Straße : Warum die Verkehrswende scheitert

          Warum tun wir uns so schwer, den Autoverkehr in seine Schranken zu weisen? An fehlenden Befunden der Verkehrswissenschaft liegt es jedenfalls nicht. Die Antworten liefern Psychologen.