100 Jahre Mainzer Hofsänger :
Der Chor, der das Narrenvolk spaltet

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So ein Tag: Die TV-Sitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ ist ohne Hofsänger kaum vorstellbar. Nur 1981 und 2008 haben sie gefehlt.
So ein Tag: Die TV-Sitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ ist ohne Hofsänger kaum vorstellbar. Nur 1981 und 2008 haben sie gefehlt.dpa

Ihre Kostüme sind gewöhnungsbedürftig, an ihren Stimmen gibt es nichts auszusetzen: Vor 100 Jahren wurden die Mainzer Hofsänger gegründet. Ihr Lied vom wunderschönen Tag kennt jeder.

Man denkt ja, über die Mainzer Hofsänger schon alles zu wissen. Und dann stehen da plötzlich zwei große Kartons, gefüllt mit alten Fotos und Zeitungsausschnitten, Werbeprospekten, etlichen Liedertexten und Partituren: der Nachlass von Hans Gebert. Ein Fund, der womöglich irgendwo im Keller oder auf dem Speicher der gleichnamigen Mainzer Weinstube die Jahrzehnte überdauert hat. Und der dem Redaktionsteam um Diether Degreif, Fördervereinsvorsitzender des in der Karnevalshochburg seit 2004 betriebenen Fastnachtsmuseums, jetzt gerade recht kam: Galt es doch, mit einer Ausstellung und einem Buch an die bewegte Geschichte des vor 100 Jahren aus der Taufe gehobenen und bis heute kurz „MHS“ genannten Männerchors zu erinnern.

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