Mausoleum von Zeilsheim :
Der erste Frankfurter

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Grabbeigaben: In dem Gesichtsgefäß verbarg sich der Leichenbrand einer älteren Dame.
Grabbeigaben: In dem Gesichtsgefäß verbarg sich der Leichenbrand einer älteren Dame.Abbildung Archäologisches Museum Frankfurt

Wer war der Mann, der um das Jahr 100 in Zeilsheim ein acht Meter hohes Mausoleum errichten ließ? Archäologen haben seine steinernen Relikte zum Sprechen gebracht.

Sein Name ist uns nicht bekannt. Wir wissen wenig über seinen Beruf, seine Lebensdaten kennen wir nicht. Trotzdem gibt es gute Gründe, ihn als ersten Frankfurter zu bezeichnen. Gewohnt hat der Mann in Zeilsheim. Doch diesen Ort hat es um 100 nach Christus noch nicht gegeben. Auch von Frankfurt konnte man damals noch nichts ahnen. Erst sieben Jahrhunderte später durchquerte ein gewisser Karl auf der Flucht vor den Sachsen den Main an einer seichten Stelle, wo dann die Siedlung Franconofurd entstand. So sagt es jedenfalls die Legende.

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