The Zombies auf Tour : „Wir haben uns gewiss der Nachfrage verweigert“

Ihre Lieder „She’s Not There“ und „Time Of The Season“ sind Jahrzehnte alt, aber immer noch beliebt. Fünfzig Jahre nach dem Meisterwerk „Odessey and Oracle“ kommt die Band The Zombies auf Deutschland-Tour.
Ihre Hits „She’s Not There“ und „Time Of The Season“ werden noch immer im Radio gespielt. Ihr 1968 veröffentlichtes Album „Odessey and Oracle“ (sic!) fehlt bis heute in keiner Bestenliste der wichtigsten Aufnahmen der Rockgeschichte und wird oft in einem Atemzug mit epochalen Platten wie „Pet Sounds“ von den Beach Boys und „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ von den Beatles genannt. Ähnliche Weltkarrieren wie diesen Gruppen gelangen der britischen Band The Zombies allerdings nicht. Die hatte sich nämlich schon aufgelöst, als ihr Meisterwerk erschien. Erst vor zehn Jahren reformierten sich die überlebenden Mitglieder und spielen seither immer mal wieder zusammen. Derzeit sind die Zombies im Vorprogramm von Uriah Heep auf ihrer ersten Deutschland-Tour überhaupt zu erleben. Im Gespräch erzählt der mittlerweile 73 Jahre alte Bandgründer Keyboarder und Songschreiber Rod Argent, der in den siebziger Jahren mit seiner Band Argent („Hold Your Head Up“) größere Erfolge hatte und bis heute ein gefragter Komponist und Session-Mann ist (etwa als Organist auf dem neuen Paul Weller-Album), von verpassten Chancen und spätem Glück.





