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Bad Hersfelder Festspiele : Präsenzunterricht in der Stiftsruine

  • -Aktualisiert am

Der stimmgewaltige Philipp Büttner spielt Johann Wolfgang von Goethe. Bild: Bad Hersfelder Festspiele/Steffen Sennewald

Die 70. Bad Hersfelder Festspiele rücken mit „Der Club der toten Dichter“ und „Goethe!“ die Jugend in den Mittelpunkt. Intendant Hinkel setzt nicht mehr auf Klassiker wie sein Vorgänger, sondern auf Filmadaptionen.

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          „Endlich geht es wieder los.“ Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat bei der Eröffnung der 70. Bad Hersfelder Festspiele nicht nur den Besuchern, sondern allen Theaterliebhabern aus dem Herzen gesprochen. Intendant Joern Hinkel und die Hersfelder Kommunalpolitiker sind ein hohes Risiko eingegangen, als sie im Frühjahr den Entschluss fassten, das Festival nicht abzusagen. Mit etwa 600 Besuchern je Vorstellung, im Schachbrettmuster platziert, können die Festspiele einigermaßen leben.

          Drei Premieren in der Stiftsruine, darunter mit dem Musical „Goethe!“ eine Uraufführung und mit „Der Club der toten Dichter“ immerhin eine europäische Uraufführung, bietet das Festival im Jubiläumsjahr. Wobei auffällt, dass Hinkel, der mittlerweile seinen unter spektakulären Umständen gescheiterten Vorgänger Dieter Wedel vergessen gemacht hat, nicht mehr auf Shakespeare, Schiller und andere Klassiker setzt, sondern auf Bühnenadaptionen von Filmen.

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