FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Weltkulturen Museum :
Ein „Leben im Gleichgewicht“

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Sie kümmern sich um die Schau: Amerika-Kuratorin Mona Suhrbier (links) und Alice Pawlik, Kuratorin für Visuelle Anthropologie, in der Bibliothek des Weltkulturen Museums.
Sie kümmern sich um die Schau: Amerika-Kuratorin Mona Suhrbier (links) und Alice Pawlik, Kuratorin für Visuelle Anthropologie, in der Bibliothek des Weltkulturen Museums.Domenic Driessen

Wie Heilung gelingen kann, fragen Mona Suhrbier und Alice Pawlik. Die beiden Kuratorinnen bereiten gerade eine Ausstellung im Frankfurter Weltkulturen Museum über das „Leben im Gleichgewicht“ vor.

Von vielen Verletzungen durch Ungleichheit und Machtanspruch haben Mona Suhrbier und Alice Pawlik schon gehört. Es sind Geschichten von Menschen mit Wunden, die bis heute schmerzen, weil ihren Vorfahren Land geraubt wurde oder ihre Ahnen vertrieben und versklavt wurden. Noch mehr als sonst haben sich die Kuratorinnen während der Vorbereitung ihrer neuen großen Ausstellung im Frankfurter Weltkulturen Museum mit dem Ungleichgewicht beschäftigt, das der Kolonialismus in den einst von europäischen Mächten unterworfenen Ländern hinterlassen hat. Und das die Folge eines überheblichen, natürliche Ressourcen ausbeutenden und wenig respektvollen Umgangs mit anderen Kulturen ist.

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