Ausstellung im Goldenen Apfel : Kampf um Gleichberechtigung
Im Ausstellungsraum „Goldener Apfel“ in Frankfurt erzählt eine neue Schau von der jüdischen Emanzipationsbewegung im 19. Jahrhundert. Sie soll Freiheitskämpfer wie Ludwig Börne bekannter machen.
Als sie damit begannen, ihre Ausstellung zu planen, sind sie erst einmal auf die Straße gegangen, erzählt Katja Janitschek, Kuratorin des Jüdischen Museums in Frankfurt. Von Passanten wollten sie wissen, was sie über Ludwig Börne wissen. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: Kaum die Hälfte konnte mit dem Namen des jüdischen Liberalen, der für Gleichberechtigung, Meinungs- und Pressefreiheit kämpfte, überhaupt etwas anfangen. Und die, die ihn kannten, wussten oft nicht viel.
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