Bad Hersfelder Festspiele : Hinkels Abschied mit „Sommernachtsträume“

Intendant Joern Hinkel lässt seiner Liebe zu Shakespeare freien Lauf und inszeniert in der Hersfelder Stiftsruine „Sommernachtsträume“ mit ganz vielen Liebespaaren.
Meister Shakespeare wäre erstaunt gewesen über seinen „Sommernachtstraum“, den Joern Hinkel, der scheidende Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, als seine vorerst letzte Inszenierung auf die Bühne der Stiftsruine gezaubert hat. Die Irrungen und Wirrungen der Liebe erfassen bei diesem Spiel nicht nur das von Shakespeare vorgesehene Personal dieser wahrscheinlich irrsten seiner Komödien. Denn neben den liebestollen Paaren von Lysander und Hermia bis zum Elfenkönig Oberon und seiner widerspenstigen Gattin Titania äugeln und wispern weitere Paare, die in diesem Stück eigentlich nicht vorgesehen sind: Ein Romeo telefoniert voller Seufzer mit einer Julia, ein Benedikt kabbelt sich ausdauernd mit einer Beatrice, und eine Viola himmelt als Mann verkleidet den Herzog Theseus an.
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