Internationaler Hochhauspreis : Gebaute Skulpturen

In Frankfurter wird der Internationale Hochhauspreis verliehen. Im Finale stehen fünf außergewöhnliche Konzepte. Doch Schönheit ist nicht das einzige Kriterium.
Ginge es beim Internationalen Hochhauspreis nur um die Eleganz der Architektur, stünde der Gewinner wohl schon fest: Die Beirut Terraces des Architekturbüros Herzog & de Meuron, ein anmutiges, federleicht wirkendes Wohnhochhaus mit verschobenen Etagen und Blick aufs Mittelmeer, ist der mit Abstand schönste Turm im Rennen um den diesjährigen Hochhauspreis. Aber nicht nur die ästhetischen Qualitäten müssen überzeugen. Auch andere Gesichtspunkte wie die Funktionalität, eine neuartige Bautechnik, die städtebauliche Einbindung, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit sind wichtig. Deshalb konkurriert der libanesische Wohnturm noch mit vier weiteren Finalisten um den mit 50.000 Euro dotierten Preis, den die Stadt, das Deutsche Architekturmuseum und die Deka-Bank am 1. November in der Paulskirche verleihen.





