Hessischer Rundfunk : „HR muss sich völlig neu aufstellen“

Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks genehmigte am Freitag den von Intendant Florian Hager vorgelegten Haushaltsplan 2023 einstimmig. Und das, obgleich der Sender 2023 einen Fehlbetrag von 44 Millionen Euro erwartet. Intendant Hager kündigt umfassende Reformen an.
Der Hessische Rundfunk (HR) geht für nächstes Jahr von einem Fehlbetrag von rund 44 Millionen Euro aus - und will sich laut Intendant völlig neu aufstellen. Der HR-Rundfunkrat genehmigte am Freitag den von Intendant Florian Hager vorgelegten Haushaltsplan 2023 einstimmig, wie der öffentlich-rechtliche Sender mitteilte. Für das kommende Jahr seien Aufwendungen von 597 Millionen Euro geplant. Diesen stünden Erträge von knapp 553 Millionen Euro gegenüber. Unterstellt werde dabei ein rückläufiges Zinsniveau. „Dadurch ergibt sich handelsrechtlich aufgrund der Rückstellungen für die Altersvorsorge ein Fehlbetrag in Höhe von rund 44 Millionen Euro“, teilte die ARD-Anstalt weiter mit.
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