Historisches Museum :
Ein Eritreer sieht sofort die Sklaven

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Verschwunden: Der Geschichtsstudent Maximilian Pfeifer sucht im Frankfurter Altstadtmodell der Treuner-Brüder vergebens nach dem Eisenwarengeschäft seinen Ururgroßvaters August Eschelbach.
Verschwunden: Der Geschichtsstudent Maximilian Pfeifer sucht im Frankfurter Altstadtmodell der Treuner-Brüder vergebens nach dem Eisenwarengeschäft seinen Ururgroßvaters August Eschelbach.Helmut Fricke

Das Historische Museum setzt auf Partizipation und lässt Flüchtlinge Ausstellungsobjekte neu bewerten. Damit ist das Museum ein Vorreiter in Deutschland.

Man sieht nur, was man weiß. Deshalb vermitteln Museen – ganz im Sinne von Goethes Erkenntnis – den Besuchern Wissen, auf dass sie die ausgestellten Objekte mit einem tieferen Verständnis sehen können. Die Deutungshoheit dabei besitzen, ob es um Kunst geht, um Architektur oder geschichtliche Objekte, die akademisch gebildeten Museumskuratoren. Das Historische Museum will jetzt partiell einen anderen Weg einschlagen, nämlich den der Partizipation der Bürger, etwa beim „Stadtlabor“, in dessen Rahmen die Frankfurter mit dem Museum die Stadt erkunden.

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