Freudig : Angklung

Die Instrumente des indonesischen Angklung-Ensembles erzeugen nur einen Ton. Erst wenn eine Gruppe spielt, entsteht eine Melodie.
Wie Geräusche einen prägen, lässt sich gerade im Frankfurter Weltkulturen Museum erfahren. Besonders die Hörräume in der „Klangquellen“-Ausstellung konfrontieren Besucher mit neuen, zum Teil sehr fremdartig wirkenden Geräuschkulissen. Der Eiserne Steg zur Mittagszeit mit Glockengeläut, Entengeschrei und den Stimmen von Passanten ist da noch das Vertrauteste. Ansonsten kann man sich auch in eine indische Landschaft einhören oder sich nach Französisch-Guayana phantasieren, wo bei Tagesanbruch Brüllaffen und Zikaden ihren eigenen Lärm veranstalten.
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