Senckenbergs neue Spitze : Für ein Museum von Weltformat

Klement Tockner stellt sich als Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung vor und plädiert für mehr Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft.
Aus der Dramatik der Lage macht Klement Tockner kein Hehl: Covid 19 zeige „drastisch, wie sehr unsere Gesundheit, die körperliche, die mentale und die soziale Gesundheit, von einer intakten Natur abhängig sind.“ Der designierte Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der am 1. Januar in Frankfurt sein Amt antreten wird, skizzierte nun in einem digitalen Antrittsgespräch seine Pläne, mit Blick auf die „Erosion unseres Naturkapitals“. Der 1962 als Bergbauernsohn in der Steiermark geborene Gewässerökologe hat erfolgreich international als Wissenschaftler, Hochschullehrer und Forschungsmanager gearbeitet. Nun sei es für ihn eine große Herausforderung und ein immenses Privileg zugleich, Senckenberg in das nächste Jahrzehnt zu führen. In den vergangenen Jahren habe sich Senckenberg eindrucksvoll entwickelt und stehe mit an der Weltspitze, dies sei auch das Verdienst seines Vorgängers Volker Mosbrugger, der 15 Jahre lang die Institution mit seinem Team „großartig geleitet“ habe, so Tockner.





