FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Frankfurter Auschwitzprozesse :
„Die Erinnerungskultur ist wichtiger denn je“

Von
Josephine Walther
Lesezeit:
Im Fokus: Auschwitzprozess-Ankläger Gerhard Wiese im Fritz-Bauer-Saal des Landgerichts
Im Fokus: Auschwitzprozess-Ankläger Gerhard Wiese im Fritz-Bauer-Saal des LandgerichtsAaron Leithäuser

Bei einer Gedenkstunde im Frankfurter Landgericht wird an den Beginn der Auschwitzprozesse erinnert. Gerhard Wiese, einer der damaligen Ankläger, spricht über den „Jahrhundertprozess“ und seine Begegnungen mit Fritz Bauer, der die Verfolgung der Verbrechen anstieß.

Es war ohne Frage ein „Jahrhundertprozess“. Allein die Anklageschrift umfasste 700 Seiten, 20 Monate wurde verhandelt, 16 Männer wurden verurteilt, sechs von ihnen zu lebenslanger Haft. 360 Zeugen hatten vor Gericht von den grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten, vom Regime im Konzentrationslager Auschwitz berichtet. Vor 60 Jahren, am 20. Dezember 1963, begann der erste von drei Frankfurter Auschwitzprozessen, die zu den bedeutendsten Strafprozessen der Nachkriegszeit zählen.

FAZ+

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

  • Mit einem Klick online kündbar

Das Beste von FAZ+