FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Ansatz für Krebstherapie? :
Wie die zelleigene Proteinfabrik ausgebremst werden kann

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Krebszellen teilen sich sehr oft – und können sich deshalb weniger Fehler bei der Bearbeitung ihrer Proteine leisten.
Krebszellen teilen sich sehr oft – und können sich deshalb weniger Fehler bei der Bearbeitung ihrer Proteine leisten.iStock

Bevor eine Zelle Proteine herstellt, muss sie deren Baupläne bearbeiten. Frankfurter Forscher haben neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie das funktioniert. Ihre Entdeckung könnte der Krebsmedizin nützen.

Forscher der Goethe-Uni haben einen Mechanismus entdeckt, der Einfluss darauf hat, wie sorgfältig die Baupläne für Proteine in Körperzellen bearbeitet werden. Eiweißstoffe werden mithilfe von Abschriften der im Zellkern vorhandenen DNA zusammengefügt, der mRNA. Diese wird zuvor durch das Herausschneiden und Neu-Zusammenfügen bestimmter Abschnitte „redigiert“ – ein Vorgang, den man Spleißen nennt. Zuständig dafür ist ein zellinternes „Redaktionsbüro“, das Spleißosom, das aus verschiedenen Proteinkomponenten besteht.

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