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Grünes Hochhaus Eden Tower : Bepflanzter Wohnturm

Ein Fall für die Heckenschere: Die Pflanzen am Eden Tower müssen regelmäßig gestutzt werden. Über Schläuche erhalten sie Wasser und Nährstoffe. Bild: Lakuntza, Nerea

Am Eden Tower im Frankfurter Europaviertel hängen die ersten Pflanzen. Sie sollen einen Beitrag zum Mikroklima leisten. Das grüne Wohnen geht allerdings mit einem stolzen Preis einher.

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          Es tropft. Von der Fassade des Eden Towers im Frankfurter Europaviertel läuft in einem Rinnsal Wasser zu Boden. Doch das ist kein Rohrbruch, denn hoch oben montieren Arbeiter die ersten grünen Elemente an der Fassade. In kleinen Matten stecken Pflanzen, die meisten von ihnen sind immergrün. An zehn Unterkonstruktionen aus Aluminium werden die Matten befestigt und über Schläuche bewässert. Noch ist nicht alles fertig, daher tropft es.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wenn der fast 100 Meter hohe Wohnturm Ende des Jahres fertiggestellt ist, sollen rund 200.000 Pflanzen an der Fassade hängen. Es sind widerstandsfähige Gewächse, denen Wind und Wetter wenig ausmacht: die Herzblättrige Bergenie, die Japanische Segge und der Kriechende Günsel sind darunter. 15 Sorten kommen zum Einsatz. Auf Mondsichelfarn, der zunächst ebenfalls vorgesehen war, musste man verzichten, denn die Pflanze erfüllte die Brandschutzbedingungen nicht.

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