Autonomes Fahren : Die Kameras sehen das Gras wachsen

Auf dem Mainkai wird die Zukunft des autonomen Fahrens getestet. Zwei Shuttle fahren nun mit Fahrgästen die Straße hoch und runter. Doch manchmal stören das Fahrzeug ungewöhnliche Hindernisse.
Der Easy-Shuttle, das erste autonome Fahrzeug in Frankfurt auf einer regulären Strecke, ist hochsensibel. Vielleicht sogar ein bisschen zu sensibel. Seine Sensoren registrieren potentielle Hindernisse wie Fußgänger oder Radfahrer schon in 40 Meter Entfernung, das Fahrzeug reduziert sofort seine Geschwindigkeit. Radler und Passanten gibt es auf dem für Autos gesperrten Mainkai aber mehr als genug. Dauernd muss das Fahrzeug abbremsen oder gar stoppen. Von allein, ohne dass ein Fahrer auf die Bremse tritt. Theoretisch käme der Easy-Shuttle ohne Klaus Düwel zurecht. Doch das Regierungspräsidium in Darmstadt hat darauf bestanden, dass immer ein Aufpasser mitfährt, der im Notfall eingreifen kann.





