FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Backverbot aufgehoben :
Auch zu Weihnachten 1945 gab es Lockerungen

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Das will ich haben: Weihnachtsshopping kurz vor Heiligabend 1945 in Frankfurt, als viele Wünsche noch Wünsche bleiben mussten.
Das will ich haben: Weihnachtsshopping kurz vor Heiligabend 1945 in Frankfurt, als viele Wünsche noch Wünsche bleiben mussten.Picture-Alliance

In Frankfurt mussten die Familien an Weihnachten 1945 mit dem wenigen zurechtkommen, was kurz nach Kriegsende zu bekommen war. Es gibt verblüffende Parallelen zu heute. Für die Festtage gab es Lockerungen.

Weihnachtsgeschenke? Die hat es an Heiligabend 1945 selten gegeben. Was sollte man sich auch schenken in dieser Notzeit, da es an allem mangelte: an Lebensmitteln, an Heizmaterial, an Kleidung. Eine kleine Freude gab es aber dann doch für die Frankfurter Kinder und Jugendlichen: eine Weihnachtszuteilung von 100 Gramm Fruchtkernbrot beziehungsweise 150 Gramm Bonbons oder 250 Gramm Lebkuchen. Und: Die Mütter durften, sofern sie sich die nötigen Zutaten vom Mund abgespart hatten, einen Kuchen backen, denn während der Feiertage war das Backverbot aufgehoben.

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