Nazi-Raubkunst in Frankfurt : Profiteure des Krieges

Die Frankfurter Museen haben von Raubkunst und Beutekunst profitiert. Aber auch von Kunst-Einkäufen in besetzten Ländern, für die die Stadt mit wertlosem Geld zahlte.
Als Dagmar Stutzinger vor 30 Jahren ihren Dienst im Archäologischen Museum Frankfurt, das damals noch Museum für Vor- und Frühgeschichte hieß, antrat, entdeckte sie alte Glasnegative von antiken Vasen, die sich partout nicht in der Sammlung finden ließen. Eine Erklärung fand die junge Archäologin, als sie im Zugangsbuch des Museums den Eintrag entdeckte: „Abgegeben an amerikanische Militärregierung in Wiesbaden am 9. 6. 1947.“





