Nazi-Raubkunst in Frankfurt :
Profiteure des Krieges

Lesezeit:
Kunsträuber: Oberbürgermeister Friedrich Krebs (links) und auch Adolf Hitler nutzten die Gelegenheit.
Kunsträuber: Oberbürgermeister Friedrich Krebs (links) und auch Adolf Hitler nutzten die Gelegenheit.Picture-Alliance

Die Frankfurter Museen haben von Raubkunst und Beutekunst profitiert. Aber auch von Kunst-Einkäufen in besetzten Ländern, für die die Stadt mit wertlosem Geld zahlte.

Als Dagmar Stutzinger vor 30 Jahren ihren Dienst im Archäologischen Museum Frankfurt, das damals noch Museum für Vor- und Frühgeschichte hieß, antrat, entdeckte sie alte Glasnegative von antiken Vasen, die sich partout nicht in der Sammlung finden ließen. Eine Erklärung fand die junge Archäologin, als sie im Zugangsbuch des Museums den Eintrag entdeckte: „Abgegeben an amerikanische Militärregierung in Wiesbaden am 9. 6. 1947.“

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt