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Nachrüstung in Millionenhöhe : Fahrverbot bedroht Frankfurter Busverkehr

Abfahrt per Knopfdruck: Das Dieselfahrverbot bedroht den Frankfurter Busverkehr. (Symbolbild) Bild: Ricardo Wiesinger

Bei einem tatsächlichen Dieselfahrverbot müssten zwei Drittel der Frankfurter Linienbusse nachgerüstet werden. Die Kosten würden in Millionenhöhe liegen. Doch wer zahlt?

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          Wenn es im nächsten Jahr in Frankfurt tatsächlich zu einem Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Euro-5-Norm und schlechter kommt, wären auch die Busse betroffen. Zwei Drittel der Frankfurter Linienbusse könnten nach jetzigem Stand nicht mehr innerhalb der Umweltzone fahren. Das würde den öffentlichen Nahverkehr massiv einschränken und viele Frankfurter geradezu zur Nutzung eines Autos zwingen.

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nur etwa 110 der 340 im Nahverkehr eingesetzten Busse erfüllen die Euro-6-Abgasnorm und dürften auch bei einem Fahrverbot eingesetzt werden. Die anderen 230 Busse, die größtenteils der Norm EEV entsprechen, die zwischen Euro-5 und Euro-6 liegt, müssten nachgerüstet werden, um in der Mainmetropole fahren zu dürfen. Nach Angaben von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) würde eine solche Nachrüstung mindestens vier Millionen Euro kosten.

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