Der Wandertipp : Wälder statt Felder

Es gibt sie noch, kaum zersiedelte Naturreservate in Großstadtnähe wie etwa die Bulau bei Hanau. Mal sind die Böden trocken, mal feucht – das macht die Wälder abwechslungsreich.
Selbst im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet gibt es noch geschlossene Regionen, die ein Stück Urtümlichkeit bewahrt haben oder rechtzeitig geschützt wurden, damit dies in sensiblen Zonen so bleibt. Die Bulau östlich von Hanau ist ein solches Areal: 600 Hektar mit gleichermaßen sandigem wie sumpfigem Untergrund, der sich der Landwirtschaft entzog. Den Kern bilden die Kinzig und Altarme des Mains mit ihren Erlenbruchwäldern, wogegen Kiefern und Eichen die trockeneren Böden der Randzonen eroberten. Leicht erhöht, eigneten sie sich als Fernwege, die bis heute fortwirkende Territorialgrenzen wie die bayerisch-hessische vorzeichneten.




