Kommentar : Der Fisch stinkt vom Kopf her

Wenn Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen viele Mitarbeiter entlassen, sollten saftige Gehaltserhöhungen an der Spitze tabu sein. Gegen diesen Grundsatz hat die Wiesbadener Klinik HSH verstoßen. Und nicht nur das.
Wenn Unternehmen in eine so schwere Schieflage geraten, dass es zu Massenentlassungen kommt, sollten saftige Gehaltserhöhungen an der Spitze tabu sein. Lutz Hammerschlag, der von der Stadt Wiesbaden in das Führungstrio der Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) entsandte Geschäftsführer, hat diese Regel missachtet. Ihn hielt die beispiellose Entlassungswelle, die das Krankenhaus überrollte, nicht davon ab, für seine Teilzeitstelle 23.700 Euro mehr im Jahr zu kassieren.





