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Artenvielfalt schützen : Baumhaus für Bienen

  • -Aktualisiert am

Leben in luftiger Höhe: Corina Haurová hat ein Baumhaus für Bienen gebaut. Bild: Wonge Bergmann

Forscher warnen davor, dass Bienen bald aussterben könnten. Als Bestäuber liefern sie einen wichtigen Beitrag für das Ökosystem. Eine Frau aus Frankfurt setzt sich mit einem besonderen Baumhaus für den Schutz der Insekten ein.

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          Wenn Passanten zum ersten Mal am Frankfurter Garten am Danziger Platz vorbeikommen, bleiben sie oft verwundert stehen, sagt Corina Haurová. „Ist das ein Baumhaus für Kinder?“, fragten viele interessiert. Sie antworte dann: „Nein, ein Baumhaus für Bienen.“ Für diesen Bienenbaum-Wipfelpfad erhält Haurová mit ihrem Verein Bienen-Baum-Gut heute den UN-Preis für Biologische Vielfalt.

          Auf dem Baumhaus und am Boden des Frankfurter Gartens leben Bienen in ihrem natürlichen Lebensraum wie etwa in ausgehöhlten Baumstämmen oder geflochtenen Strohkörben. Bei der Haltung der Bienen versuche der Verein möglichst wenig einzugreifen, damit die Bienen ungestört arbeiten können, erklärt Haurová. „Das ist unser Ansatz für mehr Biodiversität.“ Das heißt auch, dass sie darauf verzichten, Honig zu gewinnen. Doch dafür bietet Haurová mit anderen ehrenamtlichen Helfern Führungen durch den Wipfelpfad sowie Workshops zum Thema Bienen für Kindertagesstätten und Schulen an, um andere für die Insekten und den Erhalt der Artenvielfalt zu sensibilisieren.

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