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100.000 zusätzliche Dosen : Hessen bekommt mehr Impfstoff

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Geduldsprobe: Weil der Impfstoff knapp ist, müssen Impfwillige wie hier in Frankfurt das Risiko in Kauf nehmen, nicht an die Reihe zu kommen. Bild: Albermann, Martin

Hessen soll kurzfristig 100.000 Moderna-Impfdosen bekommen. Damit soll die Impfkampagne beschleunigt werden. Zuvor hatte es Unmut über die Impfstoff-Knappheit gegeben.

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          Hessen soll am Donnerstag 100.000 zusätzliche Moderna-Impfdosen bekommen. Das teilten der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Mittwochabend mit. „Diese zusätzliche Lieferung wird dazu beitragen, dass die Impfkampagne weiter an Fahrt gewinnt“, so die Minister. Zuvor hatte Spahns Sprecher Hanno Kautz in einem „Bild“-Bericht gesagt: „Das Land Hessen holt morgen 100.000 Impfdosen von Moderna im Zentrallager des Bundes ab.“

          An den vergangenen Tagen hatte es Unmut über die Impfstoff-Knappheit in Hessen gegeben. Die Hausärzte in Hessen etwa zeigten sich „stinksauer“ auf die Politik in Berlin. Dass ausgerechnet jetzt nicht genug Corona-Impfstoff in den Praxen ankomme, sei „eine vollständige Katastrophe“, sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbands Hessen, Armin Beck, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. „Das ist ein organisatorischer Super-GAU.“ Die Stimmung sei angespannt, „man könnte auch sagen, beschissen“.

          Im Impfzentrum von Hessens größter Stadt Frankfurt drohte am Dienstag der Impfstoff auszugehen. Die Lage sei „angespannt“, hatte eine Sprecherin des Gesundheitsamts am Dienstag gesagt. Bereits am Montagabend hatte die Stadt Angebote wie den Impfexpress ingeschränkt und Sonderimpfaktionen abgesagt. „Ganz Frankfurt ist stinksauer auf Berlin“, hatte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) gesagt. Statt der bestellten 19.380 Dosen erhalte Hessens größte Stadt nur rund 6000 Impfdosen des Impfstoffes Comirnaty von Biontech und maximal 4000 Dosen Spikevax von Moderna, hieß es. Auch der Main-Kinzig-Kreis berichtete von ersten Problemen in den Impfstellen.

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