Korea-Analyse : Und was verdient so ein Fisch?

Gefangen im Aquarium des Kapitalismus: Eine Pariser Zeitschrift hält dem vielfältig geteilten Korea den Spiegel vor. Welche Rolle spielt die Hoffnung auf fallende Grenzen?
Korea ist geteilt. Wie viele Schnitte, Mutationen, multiple Identitäten gibt es? Das fragt die Pariser Zeitschrift „Critique“ (Nr. 848-849, 2018: „La Corée. Combien de divisions?“ / Les Éditions de Minuit). Kulturpsychologisch beleuchten die Beiträge ein Land, dessen Nationalgeschichten auseinanderstreben: Dem Heroismus und Führerkult im Norden steht die Opferrolle im Süden gegenüber.
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