Abbrechen wegen Corona : Kein Geld fürs Studium

Während der Corona-Pandemie fällt der sorgsam geplante Alltag an den Unis und zu Hause in sich zusammen. Für manche bedeutet das: Weiterstudieren geht nicht mehr.
Eigentlich studiert Charlotte Kohler Wirtschaftspädagogik und Geschichte. Wäre da nicht die Pandemie. Seit Corona da ist, hat es die 29-Jährige nicht mehr geschafft, ihren Master in Leipzig fortzusetzen. Dabei wollte sie inzwischen längst mit dem Studium fertig sein. Aber Kohler hat zwei kleine Kinder. Um ihren Alltag als Studierende zu bewältigen, ist sie angewiesen auf Kinderbetreuung, einen Nebenjob und einen ruhigen Platz zum Arbeiten. „Als die Kitas geschlossen haben, ist das sowieso schon fragile Konstrukt aus Studium, Kinderbetreuung und Nebenjob zusammengebrochen“, erzählt sie.
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