Erdbeben in Myanmar :
„Sie waren mit Blut überströmt“

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Myanmar, Naypyitaw: Ein verletzter Mann wartet nach dem Erdbeben auf medizinische Hilfe im überlasteten 1000-Betten-Krankenhaus der Hauptstadt.
Myanmar, Naypyitaw: Ein verletzter Mann wartet nach dem Erdbeben auf medizinische Hilfe im überlasteten 1000-Betten-Krankenhaus der Hauptstadt.dpa

Ärzte und Pflegekräfte kommen mit der Versorgung der Verletzten nicht hinterher, Augenzeugen berichten von chaotischen Zuständen in den Kliniken. Schon vor der Katastrophe war das Gesundheitssystem heruntergewirtschaftet.

Mehrere Tage nach dem schweren Erdbeben mangelt es im Katastrophengebiet in Myanmar besonders an medizinischer Versorgung. Das in seiner Nachbarschaft gelegene City Hospital Mandalay müsse Patienten abweisen, weil es bereits vollständig überlastet sei, berichtete ein Anwohner der F.A.Z. am Dienstag. Die Menschen würden „sehr leiden“, so der Mann, der aus Sorge vor den Repressalien des Militär­regimes seinen Namen nicht veröffentlicht sehen will.

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