Tracker am Buckelwal :
„Wer das behauptet, sagt nicht die Wahrheit“

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Am Freitag: Das Schutznetz an der Barge, das den Buckelwal bei seinem Transport aus der Ostsee bislang vom offenen Wasser trennte, ist entfernt worden.
Am Freitag: Das Schutznetz an der Barge, das den Buckelwal bei seinem Transport aus der Ostsee bislang vom offenen Wasser trennte, ist entfernt worden.dpa

Wo befindet sich der Buckelwal, der am Wochenende in die Nordsee gebracht wurde? Lebt das Tier überhaupt noch? Nach der Aktion ist vieles unklar – Kritik gibt es unter anderem am Umgang mit dem Tracker.

Der am freigesetzten Buckelwal befestigte Sender schicke keine Ortsdaten, aber Vitalzeichen des Tiers – an dieser Aussage der privaten Initiative hinter dem Transport mehren sich die Zweifel von Experten. Zwar sei das konkrete Modell nicht bekannt, ein GPS- oder Satellitentracker liefere aber üblicherweise keine Vitalzeichen im medizinischen Sinne, hieß es vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW). „Echte Vitalparameter würden spezielle Sensorik voraussetzen.“

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