Panik in russischem Flugzeug :
Loch in der Tragfläche

Lesezeit:

In Moskau haben Passagiere ein großes Loch in der Tragfläche eines Flugzeugs entdeckt. Weil der Pilot trotzdem darauf bestand, abzuheben, brach an Bord Panik aus.

Ein großes Loch in der Tragfläche eines russischen Flugzeugs hat für Panik unter den Passagieren gesorgt - den Piloten aber nicht am Abheben gehindert. „Als das Flugzeug in Moskau zum Start rollte, bemerkte einer der Passagiere, dass in einem Flügel ein Stück fehlt“, berichtete am Mittwoch ein Sprecher der privaten Fluggesellschaft Transaero. Der Pilot sei informiert worden und habe dann über Lautsprecher verkündet, dass die Maschine trotzdem wie geplant nach Krasnojarsk in Sibirien fliegen könne und werde. Daraufhin sei Panik an Bord ausgebrochen.

Von den 70 Passagieren weigerten sich 27 an Bord zu bleiben und stiegen aus. Bevor dies möglich wurde, drohte die Besatzung russischen Medienberichten zufolge damit, die Polizei zu rufen und die zur Tür rennenden Ausstiegswilligen festnehmen zu lassen. Dies wurde von Transaero-Sprecher Konstantin Tjurkin zurückgewiesen.

F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen

F.A.Z. bei Google bevorzugen

Die Entscheidung des Piloten begründete der Sprecher damit, dass es sich bei dem fehlenden Teil um eine Zugangsklappe zum Triebwerk gehandelt habe. Laut der Betriebsanleitung von Boeing habe dies keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Flugzeuges gehabt. Die Maschine landete letztlich mit drei Stunden Verspätung in Krasnojarsk.

Empfehlungen
Hat eine bewegte Geschichte: Die Dornier Do 24 ATT von 1943 ist wieder in der Luft.
FAZ+Dornier DO 24 ATT:
Zwischen Boden und See

Latina, wie Iren Dornier seine dreimotorige Do 24 ATT nennt, fliegt nach einem Unfall im Jahr 2015 wieder. Zumindest vom festen Boden aus, denn das Landen auf Wasser ist dem Besitzer zu heikel. Noch.

Jürgen Schelling
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegedienstleitung (d/m/w) Stellvertretung
Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt