Unheilbar erkrankte Eltern : „Die Stimme geht in der Erinnerung als erstes verloren“

Wenn Erwachsene unheilbar erkranken, wünscht man sich die Zeit anhalten zu können. Nun ist das beinahe möglich. Eltern können ihren Kinder etwas hinterlassen: eine Audiobiographie.
So eine Diagnose zieht einem den Boden unter den Füßen weg. „Man denkt dann an seine Kinder“, sagt Michaela Weichselgartner, „und man weiß nicht: Wie viel wird man mit ihnen noch erleben?“ In ihrer Stimme schwingt Traurigkeit mit, aber sie bleibt gefasst. Die Einundvierzigjährige lebt im Hochtaunuskreis, mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Grundschulalter. Vor vier Monaten wurde bei ihr Lungenkrebs diagnostiziert. Heilbar ist ihre Erkrankung nicht, sie wird palliativ behandelt. Michaela Weichselgartner heißt eigentlich anders, sie möchte die Privatsphäre ihrer Kinder schützen.
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