Mikrogefährte :
Ein Visionär blickt nach vorn

Von
Joshua Meister, Kantonsschule
,
Uetikon am See
Lesezeit:
Moni Port

Man fällt mit der Tür ins Auto: Der Microlino von Wim Ouboter erinnert an die legendäre Isetta. Von klein auf ist der Schweizer reich an Ideen.

Der Schweizer Geschäftsführer der Micro Mobility Systems AG, Wim Ouboter, hat schon mit Trottinetts und Kickboards die Mikromobilität ins Rollen gebracht. Sein Büro befindet sich in einem alten Mehrfamilienhaus in Küsnacht am Zürichsee. Der Gründer mit holländischen Wurzeln, dessen Familienname „alte Butter“ bedeutet, ist sogar in dieser Wohnung aufgewachsen, die jetzt als Meeting-Zimmer dient. Ouboter hat seine Haare nach hinten gekämmt, trägt eine schwarze Brille und ein blaues, kurzärmliges T-Shirt. Mit 63 Jahren ist er noch sehr sportlich, geht Snowboarden und kennt sich auch mit aktuellen Trends aus: „Ich mache Wingsurfen. Eine Kombination aus Kitesurfen, aber mit einem Ruder, das das Board aus dem Wasser hebt. Dadurch ist man viel schneller.“

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