Randersacker : Schöppeln an jedem Wochenende
Das fränkische Randersacker nahe Würzburg lockt mit seiner mehr als 1200-jährigen Weinbaugeschichte Touristen an. Und eine Deutsche Weinprinzessin gibt es dort auch.
Franken ist ein gesegnetes Land“, schreibt Johann Wolfgang Goethe im ersten Akt seines „Götz von Berlichingen“. Der Dichterfürst besuchte Franken immer wieder. Neben Land und Leuten begeisterte ihn der Frankenwein. Seinen Lieblingswein bezog er von der Weinlage „Würzburger Stein“. Eingebettet zwischen Weinbergen und Main, nur zehn Minuten Autofahrt von Würzburg entfernt, liegt Randersacker, ein Ort, der dem leidenschaftlichen Frankenwein-Trinker sicherlich gefallen hätte. „Randersacker ist eine Weinbaugemeinde mit Historie und Tradition“, sagt Christiane Lörner über ihren Heimatort. Die 45-Jährige leitet hier die Touristinformation und bietet Führungen durch den Weinort an. In einer der ältesten deutschsprachigen Urkunden über eine Würzburger Gemarkungsbegehung im Jahr 779 mit einem Sendboten Karls des Großen ist von „Fredthantes wingarton“ die Rede, der sich auf der heutigen Gemarkung des Weinortes befindet. Randersacker blickt auf eine mehr als 1200-jährige Weinbaugeschichte zurück. Das Dokument beweist, dass die erste deutschsprachige Erwähnung eines Weingartens den Randersackerer „Wengert“ betrifft.





