GPG reicht Insolvenzantrag ein : Neuer Verdacht auf Anlagebetrug

Die Immobiliengesellschaft German Property Group soll Anlegergelder in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro eingesammelt haben. Nicht immer wurde damit Grundbesitz erworben.
In Deutschland zeichnet sich nach den Insolvenzen des Zahlungsdienstleisters Wirecard und des Container-Vermieters P&R ein neuer Verdachtsfall für Anlagebetrug ab. Die Immobiliengesellschaft German Property Group (GPG) hat vor wenigen Wochen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bremen gestellt. Die Gesellschaft, die sich auf den Erwerb denkmalgeschützter Immobilien, deren Sanierung mit anschließender Veräußerung spezialisiert hat, soll über verschiedene Projektgesellschaften Anlegergeld im Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro eingesammelt und zudem Schulden von 500 Millionen Euro aufgebaut haben, berichtete das juristische Fachmagazin „Juve“ unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.





